Ein Hocker aus alten Fensterrahmen erzählt von Handwerk, Stadtwandel und geretteter Substanz. Eine kleine Karte nennt Fundort, Alter und Reparaturschritte. Dieses Mini-Archiv macht Unregelmäßigkeiten nachvollziehbar, verwandelt Kratzer in Erinnerungen und verhindert, dass Möbel als austauschbar gelten. Wer Bedeutung erkennt, wirft seltener weg, repariert lieber und empfiehlt die Methode weiter.
Ein unaufdringlicher QR-Tag unter dem Tisch führt zu Bildern vom Abbruchhaus, Werkzeuglisten, Reparaturanleitungen und Kontakten zu lokalen Werkstätten. Besucher scannen aus Neugier, nicht aus Pflicht, und erhalten konkrete Tipps. So wird Wissen geteilt, Kreislaufwirtschaft sichtbar und Vertrauen gestärkt. Gleichzeitig reduziert die Dokumentation die Hemmschwelle, selbst Projekte zu starten oder Hilfe anzufragen.






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